Immer wieder gut: Der Film über die erste Rennveranstaltung, die mit einem Möbel ausgetragen wurde. Die Hölle von Aschau.

Angefangen hat alles damals – 2007. Nils Holger Moormann kam auf die abstruse Idee einen Lesesessel zu gestalten, der dem Prinzip einer Schubkarre nachempfunden ist. Der Bookinst. So weit so gut. Doch der Moormann wäre nicht der Moormann, hätte er nicht schon eine weitere Idee: Er wollte ein Rennen. Mit dem Bookinist. Mit Motor. Und mit echten Gegnern. Dieser Gedanke ließ ihn nicht mehr los. Es gab nur ein Problem. Keiner in seinem Team kannte sich mit Motoren aus. Doch dann kam er. Christian Neumeier. Anfangs ein ganz normaler Jungdesigner. Es stellte sich allerdings bald heraus, dass er doch nicht ganz normal ist und noch dazu ein Faible für Motoren – bevorzugt eigentlich Stationärmotoren, aber das nur so nebenbei erwähnt – hat. Da war sie also. Die Chance. Und schon hatte der Wahnsinn begonnen.

Am 8. Oktober 2011 verwandelte sich dann das beschauliche Hohenaschau, Firmensitz der Nils Holger Moormann GmbH, zur Hölle. Drei Bookinisten, knatternde Motoren, 200 geladene Gäste und ein Herausforderer! 20 wagemutige Racing-Teams traten unerschrocken den Kampf an, Moormann vom sicher geglaubten Thron zu stoßen.

Dabei gab es waghalsige Stunts, unzählige Kollisionen mit Strohballen und das bei eisigen 5° und Schneeregen! Sie wollten gewinnen! Alle! Es war die Hölle!